Über das Marionettentheater: Philosophie-Digital Nr. 47 Heinrich

by von Kleist

2020-05-11 21:12:53

Der Erzähler gibt sein Zwiegespräch mit einem wegen seiner Anmut bewunderten Tänzer wieder, den er mehrere Male beim Besuch eines Marionettentheaters gesehen hat. Der Angesprochene schildert ihm, wie sehr er die natürliche Grazie ... Read more
Der Erzähler gibt sein Zwiegespräch mit einem wegen seiner Anmut bewunderten Tänzer wieder, den er mehrere Male beim Besuch eines Marionettentheaters gesehen hat. Der Angesprochene schildert ihm, wie sehr er die natürliche Grazie der Bewegungen der Puppen bewundert und welche Lehre er für sich daraus zieht: Es gebe eine natürliche Anmut, die sich in völliger Abwesenheit von Bewusstsein manifestiere. Der Erzähler gibt nun seinerseits ein Beispiel: Ein ihm bekannter Knabe habe in einem Augenblick der Figur des Dornausziehers geglichen, aber unter der Kontrolle seines Verstandes die Bewegung in ihrer Schönheit nicht mehr nachahmen können. Der sechzehnjährige Knabe habe diese spontane Anmut vergeblich in seinem Spiegelbild wiederzuentdecken versucht und sie durch diese Bemühung gänzlich verloren. Der Tänzer schildert daraufhin einen Bären, der Fechtstöße sämtlich pariert, ohne wie ein menschlicher Fechter auf Finten zu reagieren. Less

Book Details

Print pages16
Publisherandersseitig.de
Publication date April 29, 2019
ISBN9783966510035

Compare Prices

Store Availability Book Format Condition Price
Barnes & Noble In Stock NOOK Book NOOK Book Buy USD 2.99
Barnes & NobleIn Stock
Format
NOOK Book
Condition
NOOK Book
Buy USD 2.99
Available Discount
No Discount available

Join us and get access to all
your favourite books

Sign up for free and start exploring thousands of eBooks today.

Sign up for free